Bei der Lockjagd auf Krähen werden immer wieder Fehler gemacht. Einige davon führen zwar zunächst nicht unbedingt zu einer schlechteren Strecke, können aber langfristig dazu beitragen, dass die Bejagung der Rabenkrähen deutlich schwieriger wird. Wer typische Fehler vermeidet, kann den Anflug verbessern und die Chancen auf eine erfolgreiche Krähenjagd erhöhen. Wir vom Team Kraehenjagd.eu geben Ihnen praktische Tipps und Empfehlungen für das richtige Verhalten bei der Lockjagd auf Krähen. Dabei zeigen wir Ihnen, worauf es bei der Vorbereitung, dem Lockbild, der Tarnung und dem Verhalten während der Jagd ankommt.
Die 10 Gebote der Krähenjagd gibt es bereits seit Beginn unserer Webseite. ☝
Mittlerweile wurden diese Regeln und Inhalte auch von anderen Webseitenbetreibern aufgegriffen, kopiert und teilweise abgeändert. ☝
Befolgen Sie die 10 Gebote der Krähenjagd, vermeiden Sie typische Fehler bei der Lockjagd und verbessern Sie Ihre Vorbereitung und Vorgehensweise. Hubertus wird Ihnen hold sein! ☝
Warum kommt es vor, dass Krähen beim Lockbild abdrehen und es nicht anfliegen? Warum fliegen die Vögel das Lockbild mit den Attrappen hoch an oder brechen ihren Anflug plötzlich ab? Und welche Fehler werden bei der Krähenjagd gemacht? Um die Ursache zu finden, sollte jeder Krähenjäger seine Jagdsituation selbstkritisch und genau analysieren. Nur wer die eigene Vorgehensweise hinterfragt, kann Fehler bei der Lockjagd auf Krähen erkennen und dauerhaft vermeiden. So lässt sich die Bejagung langfristig erfolgreicher gestalten.
Bei der Fehlersuche gilt:
Je mehr bei der Krähenjagd richtig gemacht wurde, desto schneller und sicherer lässt sich die Ursache für einen ausbleibenden Anflug finden.
Sei selbstkritisch, strebe nach Perfektion und vermeide bekannte Fehler bei der Lockjagd.
Durch das konsequente Vermeiden von Fehlern kannst du die Chancen auf eine erfolgreiche Krähenjagd verbessern.
Beobachte das Verhalten der Rabenkrähen genau und lerne daraus.
Wir geben Ihnen praktische Tipps für die Bejagung und Lockjagd auf Krähen.
Wer im Sommer Krähenjagd betreibt, sollte bereits beim morgendlichen Aufbau des Lockbildes auf Nacktschnecken achten. Andernfalls kann es passieren, dass der Anflug der Krähen ausbleibt oder vorzeitig abbricht. Trotz ihres sprichwörtlichen Schneckentempos sind Nacktschnecken schnell genug, um auf beflockte Lockvögel zu gelangen. Durch ihre Anwesenheit oder die glänzenden Schleimspuren können sie den unnatürlichen Eindruck eines Lockvogels verstärken. Das kann dazu führen, dass Rabenvögel misstrauisch werden und vom Lockbild abdrehen. Dagegen hilft nur ein sorgfältiger Aufbau der Lockkrähen. Die Decoys sollten möglichst keinen direkten Kontakt zum Boden haben. Hierfür eignen sich spezielle Ständer für Lockkrähen, mit denen die Lockvögel über dem Bewuchs positioniert werden können. Schwebt der Lockvogel auf einem Erdspieß über der Vegetation, wird das Risiko eines direkten Kontakts mit Nacktschnecken deutlich reduziert. Dadurch lässt sich die Gefahr einer Verschmutzung durch Schnecken und Schleim erheblich minimieren. Ist ein Lockvogel bereits verschmutzt, sollte die Attrappe vor dem weiteren Einsatz gründlich von Schnecken und Schleim gereinigt werden. Saubere und natürlich wirkende Lockvögel bei der Krähenjagd sind ein wichtiger Bestandteil eines überzeugenden Lockbildes.
Oft ist man der Ansicht, dass man für die Munition und Waffe die richtige Auswahl getroffen hat. Trotzdem kann die Krähe nicht mit einem Schuss erlegt werden. Die Flinte muss funktionieren und passen! Es ist uns schleierhaft, warum man für eine Drückjagdwaffe viel Geld ausgibt. Jedoch für die richtige Kombination von Waffe und Munition für die Federwildjagd Geld spart. Schlechtes Schiessen führt zu vielen schlauen Krähen und ist nicht weidgerecht.
Der Tarnschirm muss IN der Deckung stehen! Ein Schirm nur aus Tarnnetzen wird bei erfahrenen Krähen erkannt! Der Schirm muss mit natürlichem Material soweit getarnt werden, dass er vollständig und unauffällig mit der Umgebung verschmilzt. Ein Tarnstand auf dem Acker macht die Krähen misstrauisch und wirkt auffällig und unnatürlich. Und dies bereits aus weiter Entfernung.
Wir alle machen bei der Krähenjagd immer wieder Fehler. Entscheidend ist jedoch, diese Fehler zu erkennen und daraus zu lernen.
Wer sich der eigenen Fehler nicht bewusst ist, wird nur schwer verstehen, warum der Anflug der Krähen ausbleibt.
Unruhige, zappelnde oder übermäßig schussgierige Jäger sowie unruhige oder einspringende Hunde sind für die Lockjagd im Tarnschirm ungeeignet. Der Jäger sollte sich erst bewegen, wenn die Krähe selbst bei einer sofortigen Reaktion nicht mehr entkommen kann. Je näher die Krähe kommt, desto schneller nimmt sie Bewegungen des Jägers wahr.
Krähenjagd ist keine Gesellschaftsjagd! Zu viele Personen im Tarnschirm können unnötige Bewegungen verursachen und den erfolgreichen Anflug erschweren.
Mehr als zwei Schützen im Tarnschirm bringen in der Regel keinen zusätzlichen Nutzen, sondern können vielmehr zusätzliche Risiken und Bewegungen verursachen.
Lerne den Lockruf der Krähe mit dem Krähenlocker bereits vor der Jagd! Eine gute Vorbereitung und der sichere Umgang mit dem Krähenlocker sind wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Lockjagd.
Im Handel gibt es viele Ausrüstungsgegenstände für die Lockjagd. Die Händler preisen die Artikel zum Teil mit zweifelhaften Versprechungen an. Die Realität und Enttäuschung holt den Krähenjäger aber schnell ein. Die Rabenkrähenbejagung ist in den letzten Jahren salonfähig geworden. Viele Händler und Hersteller von Jagdprodukten wollen vom Kuchen etwas abbekommen. Seien Sie sich dies beim Kauf der Ausrüstung sicher. Sie wollen Lockkrähen, Lockvögel, ein neues Tarnnetz, Krähenlocker oder Jagdbekleidung kaufen? Sie hätten gerne Tipps zum Material? Kein Problem!