9. Gebot der Krähenjagd - Du sollst keine Strecke im Lockbild legen!
Strecke nach der Krähenjagd – Das 9. Gebot
Das Legen der Strecke nach der Jagd gehört zur weidmännischen Tradition und ist auch bei der Krähenjagd ein wichtiger Bestandteil. Nach dem Ende der Jagd sollte die Strecke jedoch nicht direkt am verwendeten Jagdplatz liegen bleiben. Zuerst wird die Jagdausrüstung eingesammelt und sicher im Fahrzeug verstaut. Anschließend sollte die Strecke an einen anderen Ort gebracht werden, der ausreichend vom zuvor genutzten Jagdplatz entfernt ist.
Warum sollte die Strecke nicht am Jagdplatz liegen bleiben?
Krähen verfügen über eine gute Wahrnehmung und können auffällige Veränderungen in ihrem Umfeld erkennen. Dazu gehören auch tote Artgenossen, die nach der Jagd am Jagdplatz liegen bleiben. Eine sichtbare Strecke mit toten Krähen kann deshalb den Eindruck einer Gefahrensituation vermitteln. Bei der weiteren Krähenjagd sollte daher darauf geachtet werden, den Jagdplatz möglichst unauffällig zu hinterlassen. Die Strecke gehört zur weidmännischen Tradition, sollte aber so abgelegt werden, dass sie nicht direkt mit dem verwendeten Jagdplatz verbunden bleibt. Dadurch lässt sich vermeiden, dass der Jagdplatz durch auffällige Hinterlassenschaften unnötig verändert wird.
Das 9. Gebot der Krähenjagd lautet daher:
Du sollst keine Strecke in der Nähe des Lockbildes liegen lassen!